„Der Körper malt.“

Bettina Mauel

1959 in Wuppertal geboren. Studium an der Kunstakademie Düsseldorf bei Professor Gerhard Richter. 1985 Meisterschülerin bei Professor Gotthard Graubner. Lebt und arbeitet als freischaffende Künstlerin in Köln und in Freiburg. Mehrfache Auszeichnung mit Stipendien und Preisen wie z.B. 1985 Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl, 1987 von der Heydt-Preis der Stadt Wuppertal. Seit 1984 zahlreiche Ankäufe für öffentliche Räume und Sammlungen durch z. B. das Kultusministerium Düsseldorf, die Deutschen Bank Frankfurt, Düsseldorf, Köln, das Rheinisches Landesmuseum in Bonn, die Sammlung van der Grinten, Schloss Moyland, die Sammlung Ströher in Darmstadt.

Auswahl von Ausstellungen im In- und Ausland

  • 2020/2021 Bettina Mauel & Wolfgang Neisser – Kontrapost, Partout® Kunstkabinett
  • seit 2019 vertreten im Partout® Kunstkabinett
  • seit 1984 Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in namhaften Galerien und auf
    Messen in München, Frankfurt, Köln, Wuppertal, Vence, Vancouver, Luxemburg

Alles ist Bewegung – auf der Leinwand und vor der Leinwand. Das ist ein Merkmal der Werke und der Malweise von Bettina Mauel. Die Künstlerin bevorzugt die Arbeit mit Ölfarben. Pastos auf die Leinwand aufgetragen, ermöglichen die Eigenschaften der Ölfarbe, Formen, Farben, Kompositionen und Strukturen intuitiv weiterzuentwickeln, bis es für die Künstlerin „stimmt“. Mauel skizziert ihre Ideen flüchtig auf der leeren Leinwand. Auch hierfür nutzt sie zumeist schon Ölfarbe. Dann tritt sie, die Hände voller Farbtuben, Pinsel oder Rakel betrachtend zurück, um sich im nächsten Moment mal schnell, mal langsam der Leinwand zu nähern. Mauel fügt Pinselschwünge hinzu, setzt die Rakel an oder ergänzt mit beherztem Farbauftrag ganze Bildflächen.

Bettina Mauels Bildthemen haben alle mit Bewegung zu tun: Natur, Licht, Portraits und vor allem Tanz. Schon früh entdeckte die Malerin das Wuppertaler Tanztheater von Pina Bausch als Inspirationsquelle für sich und ist dem bis heute in unterschiedlichen Aspekten nachgegangen. Ihre sprechenden Titel wie „flying robes“, „dance for me“, „moving bodies“, aber auch „Wild im Herzen“, „Dahinter“, „Licht und Farbe“ oder „Das rote Tuch“ transportieren die Energie und Dynamik ihrer Arbeiten.